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Das Gedächtnis des Raumes – Konzept Installation für Night of Science Berlin

Audiovisuelle Installation, Konzeption, Mediale Inszenierung, Szenografie

Das Gedächtnis des Raumes – Konzept Installation für Night of Science Berlin

Eine audiovisuelle Installation, die die Erinnerung des Raumes erlebbar macht.

Die Installation ist für die Night of Science in Berlin konzipiert. Als Lokation ist das alte Wissenschaftstheater der Urania vorgesehen. Das Konzept beruft sich auf das Buch „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Proust:

„Aber wenn von einer früheren Vergangenheit nichts existiert nach dem Ableben der Personen, dem Untergang der Dinge, so werden allein, zerbrechlicher aber lebendiger, immateriell und doch haltbar, beständig und treu Geruch und Geschmack noch lange wie irrende Seelen ihr Leben weiterführen, sich erinnern, warten, hoffen, auf den Trümmern alles übrigen und in einem beinahe unwirklich winzigen Tröpfchen das unermessliche Gebäude der Erinnerung unfehlbar in sich tragen.“

Grundriss

Kernthese des Konzeps:

Alle Erinnerung ist im Raum gebunden!

 

Für uns ist das alte Wissenschaftstheater der Urania, wie die Madeleine von Proust, für uns ist es sowohl Objekt der Erinnerung als auch Subjekt in der die Erinnerung ist. Es sind die Geräusche, die Objekte im Raum, die Handlungen der Personen, die den Raum bestimmt haben. Alles Sein ist auf seine Weise im Raum, ein Szenario eines „unterbewussten kollektiven“ Gedächtnisses. So ist alles im Raum noch gebunden.

Modellfoto
Modellfoto
Fotomontage

Ein Projekt von Dragan Denda, Lisa Mischi & Raimund Schucht unter Betreuung durch Prof. Albert Lang und Prof. Hans Christian Herrmann
In Kooperation mit der TU Berlin (Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum + Literaturwissenschaften) © 2015

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